Weihnachten in Amerika

Einmal die bunte Weihnachtswelt der USA live zu erleben, ist ein echtes Highlight für jedermann. Hierzulande ist Weihnachten ja vor allem durch die Adventszeit, die erste brennende Kerze und die traditionellen Weihnachtsmärkte geprägt. Welche Unterschiede gibt es in den USA?

Der Weihnachtskitsch

Wer zur Adventszeit durch deutsche Lande zieht, wird sicher den einen oder anderen Lichterzauber an den Fenstern oder in den Vorgärten sehen. Meist sind auch die Straßenlaternen mit Sternen oder Lichterketten geschmückt. Bei Weihnachten in den USA denkt man unweigerlich an jede Menge Kitsch, Weihnachtsmänner vor den Kaufhäusern und natürlich auch an Häuser, die mit Unmengen an bunten Lichtern und anderen dekorativen Weihnachtsartikeln bestückt sind. 

Bild einer Weihnachtsdekoration in den USA

Wer zur Weihnachtszeit in den USA ist, wird von soviel Glanz und Gloria sicher überrascht sein. Überall blinkt und blitzt es. Bunte Lichterketten, wild blinkende Weihnachtsmänner, Rentiere und extrem dekorierte Hausfassaden und Häuserdächer sind nur ein Bruchteil dessen, was die USA an Weihnachtskitsch zu bieten haben. Manch einer setzt dem ganzen mit Kunstschnee noch die Krone auf. Weniger ist mehr? In den USA auf keinen Fall!

Die Weihnachstmärkte

Der ideale Weg, um möglichst schnell in Weihnachtsstimmung zu kommen, ist der Besuch auf einem der unzähligen Weihnachtsmärkte in Deutschland - ein echtes Highlight in jeder Adventszeit! Es gibt nichts Schöneres, als sich dort mit Freunden und Familie auf einen Glühwein oder eine Bratwurst bei weihnachtlicher Musik zu treffen und an den vielen Hütten und Ständen entlang zu schlendern.

Bild eines Weihnachtsmarktes in den USA

Diese deutsche Tradition hat auch in den USA deutlich an Popularität gewonnen. So kann man inzwischen in vielen US Städten ebenso einen Glühwein genießen und nebenbei nach Weihnachtsgeschenken stöbern. Zu den besten Weihnachtsmärkten in den USA gehören vor allem:

Bescherung erst am 25. Dezember

Anders als in Deutschland, wo die Menschen bereits am 24. Dezember den Heiligabend unterm Weihnachtsbaum feiern, geht es in den USA erst am 25. Dezember los. Einen Tag vorher trifft man sich in der Kirche oder zum gemeinsamen Abendessen in geselliger Runde. Erst am nächsten Morgen zum traditionellen Christmas Day geht es gemeinsam zum Geschenke auspacken am Weihnachtsbaum. Danach werden wie hierzulande die lieben Verwandten besucht.

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Bild von einem Weihnachtsbaum mit Geschenken in den USA

Weihnachtsmann vs. Santa Claus

Während in Deutschland der Weihnachtsmann für die Geschenke zuständig ist, heißt der Kollege im fernen Amerika Santa Claus. Wie man es auch schon in zahlreichen Spielfilmen gesehen hat, kommt Santa Claus in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember durch den Schornstein gerutscht und füllt die aufgehängten Socken bis oben hin mit Geschenken. Um Santa Claus eine Freunde zu machen, stellt so manches Kind am Vorabend ein Glas Milch und Kekse für Santa Claus ins Wohnzimmer.

Bild von Santa Claus mit Kind in den USA

Das Weihnachtsessen

Das traditionelle Christmas Dinner besteht in Deutschland meist aus einer gefüllten Ente, Rotkohl und Knödeln. Aber auch andere Varianten mit Gans, Wild, Fisch oder Pastete können auf dem weihnachtlichen Teller landen. In den USA besteht der Weihnachtsbraten meist aus einem Truthahn und allerlei Beilagen. Als Nachtisch ist sicher noch Platz für Lebkuchen und Plätzchen.

Bild von Weihnachtsessen in den USA

Die traditionellen Weihnachtsfilme

Wenn es draußen kalt ist und drinnen die Lichter des Weihnachtsbaums oder die Kerzen flackern, machen es sich viele gern auf der Couch gemütlich und schauen einen der traditionellen Weihnachtsfilme im Fernsehen. Während in Deutschland Filme wie "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", "Der kleine Lord" oder "Kevin - Allein..." zu Weihnachten gehören, schmelzen die Amerikaner bei "It's a wonderful life", "The Grinch" oder "A Christmas Story" regelrecht dahin.

Die Weihnachtskarten

Hier wie auch in den Vereinigten Staaten ist es ein schöner Brauch, Grußkarten an Familie, Freunde und Verwandte zu senden. Viele Amerikaner machen auch ein alljährliches Christmas Photo von der ganzen Familie und drucken dieses auf eine personalisierte Weihnachtsgrußkarte.

Bild von Weihnachtsschlitten USA

Fakten zu Weihnachten in den USA

  • Weihnachten wurde am 26. Juni 1870 zum nationalen Feiertag in den Vereinigten Staaten erklärt.
  • Jedes Jahr werden allein in den USA 30-35 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Bäume wachsen in der Regel für etwa 15 Jahre, bevor sie verkauft werden.
  • Bauarbeiter begannen 1931 mit der Tradition des großen Weihnachtsbaumes im Rockefeller Center.
  • "Rudolph the red-nosed reindeer" wurde 1938 von einem Kaufhaus als Marketing-Gag erfunden, um Kinder dazu zu bringen, Weihnachtsmalbücher zu kaufen.
  • Das meistverkaufte Weihnachtslied aller Zeiten ist Bing Crosby's White Christmas, das sich seit 1942 weltweit über 50 Millionen Mal verkauft hat.
  • Nach den Guinness World Records war der höchste jemals geschnittene Weihnachtsbaum eine über 67m hohe Douglas-Tanne, die 1950 im Northgate Shopping Center in Seattle, Washington, aufgestellt wurde.
  • Das Küssen unter dem Mistelzweig soll von Frigga, der nordischen Göttin der Liebe, stammen, die mit der Pflanze verbunden war.
  • Die amerikanische Schreibweise "Xmas" soll aus der uralten Sitte stammen, ein Kreuz als Symbol für das Wort "Christus" zu verwenden.

Quellen:

https://www.officeholidays.com/facts/christmas-day

https://www.history.com/topics/christmas/history-of-christmas

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