Washington

Washington

Der Bundesstaat Washington liegt im äußersten Nordwesten der USA an der Pazifischen Küste und grenzt im Süden an Oregon, im Osten an Idaho und im Norden an Britisch-Kolumbien. Aufgrund der Vielzahl von Nadelbäumen (besonders Koniferen) trägt Washington den Spitznamen "Evergreen State" (immergrüner Staat).

Um den Bundesstaat von der ebenfalls nach George Washington benannten Hauptstadt Washington DC (Ostküste der USA) abzugrenzen, verwendet man für den Staat meist die vollständige Bezeichnung "Washington State".

Misst man die Fläche Washingtons, so steht der US-Bundesstaat mit ca. 184.665 Quadratkilometern an 19. Stelle aller Bundesstaaten. Betrachtet man hingegen die Bevölkerung von knapp 6,5 Millionen Einwohnern, so kommt Washington auf Platz 13.

Die Geschichte des Bundesstaates reicht mit Blick auf die menschliche Besiedlung über 11.000 Jahre zurück. Einige Orte gehen auf ab 1810 gegründete Handelsposten der Pelzhandelsgesellschaft zurück, die nach 1800 bis zur Übernahme durch die Vereinigten Staaten die Region beherrschten. Die britische Hudson's Bay Company (HBC) war eine dieser Gesellschaften, die sich erfolgreich gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen konnte.

Erst 1846 gelang es der USA, das Gebiet von der HBC zu übernehmen.

1889 wurde der Staat, benannt nach dem ersten US Präsidenten George Washington, als 42. Staat in die Vereinigten Staaten aufgenommen. Zu dieser Zeit wurde Olympia als Hauptstadt benannt und die verschiedenen „Counties" (Verwaltungseinheiten) entstanden (an dieser Stelle sei erwähnt, dass Olympia auch heute noch die Hauptstadt des Bundesstaates ist). Viele Ureinwohner wurden aufgrund dieser Entwicklung in Reservate gedrängt, wodurch viele Kriege verursacht wurden.
Wie in vielen Staaten der USA brach zuerst das Goldfieber aus, danach boomte die Holzindustrie. Beide Zweige stießen jedoch an ihre natürlichen Grenzen, woraufhin viele Siedler ins Land kamen und Orte besiedelten, die vorher von geringer Bedeutung waren. Besonders viele Siedler ließen sich in und um Seattle nieder. Zu dieser Zeit profitierte Washington durch seine günstige Lage nicht nur von den Weltkriegen, sondern auch von den Kriegen im Pazifik, und erlangte so eine große Bedeutung für die Luftwaffe und die Flotte. Nach und nach entstanden Flugzeugindustrien, ein Kernkraftwerk, die Informationstechnologie und der Tourismus.

Also großer Touristenmagnet gelten heute die 3 Nationalparks Mount Rainier-Nationalpark (ältester Nationalpark in Washington), Olympic Nationalpark und der North Cascades Nationalpark an der Grenze zu Kanada. Des Weiteren gibt es in Washington viele Sportmöglichkeiten wie Reiten, Klettern, Boot- und Kanutouren, Tauchen und vieles mehr. Natürlich kann man hier auch wunderbar shoppen oder sich im Stadion ein Footballspiel ansehen.

Eine besondere Aufmerksamkeit hat Washington noch einmal durch die Bücher und die Verfilmung der Twilight Sage bekommen. Heute haben Touristen die Möglichkeit sich auf die Spuren von Bella und Edward zu begeben und das kleine Städtchen Folks auf eigene Faust zu erkunden.

Weitere Informationen rund um Washington finden Sie hier:

www.experiencewa.com

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