Eine Firma in den USA gründen – so geht´s!

New York hat mich in seinen Bann gezogen, und ich habe mich entschieden, hier zu bleiben. Als USA Korrespondent und Social Media Berater backe ich kleine und große Brötchen. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, wie man sich hier eine Existenz aufbauen kann.

Ich werde die nächsten Monate hier verschiedene Interviews mit ausgewanderten Deutschen publizieren, die es geschafft haben und den „American Dream“ leben. Doch dazu später mehr.

Viele Leute, die sich selbstständig machen wollen, gehen den Weg des geringsten Widerstandes und beginnen einfach mal als „sole proprietor“. Ich habe eine Firma gegründet, eine sogenannte LLC – Limited Liability Corporation. Der Vorteil dabei ist, dass man nicht mit seinem Privatvermögen haftet und attraktive steuerliche Vergünstigungen erhält. Dafür bedarf es einmalig einer Investition – deren Höhe abhängig ist vom jeweiligen Standort.

Wie gründet man nun seine eigene Firma?

  1. Als Einstieg empfehle ich, einen kostenlosen online Kurs zu machen unter http://www.myownbusiness.org. Da kann man die eigene Geschäftsidee hinterfragen, das Business Modell challengen und sich überlegen, wie der Rubel ins Rollen gebracht werden soll.
  2. Das Kleingedruckte – vor der Registrierung sollte man sich im Internet schlaumachen. Trotz allem Enthusiasmus ist eine saubere Planung entscheidend. Ich hatte zum Beispiel übersehen, dass man hier in New York nach der Gründung noch ein Inserat in der Zeitung schalten muss. Was zwischen 500 und 1500 Dollar kostet, je nachdem in welchem Bezirk man die Firma angemeldet hat …
  3. Um Rat fragen – Webseiten wie http://www.allbusiness.com oder verschiedene Foren wie zum Beispiel das www.amerika-forum.de oder hier bei American Dream sind gute Anlaufstellen, um mit Leuten zu sprechen, die bereits ihre Erfahrungen gemacht haben.
  4. Firma registrieren – ich habe einen Online Dienst genutzt, welcher einem für ein paar hundert Dollar die ganze Arbeit abnimmt. In der Regel sind aber die lokalen Behörden sehr hilfreich, was dann mit etwas mehr Aufwand verbunden ist, aber natürlich auch weniger kostet (abgesehen von den Gebühren, die man natürlich dem Staat bezahlen muss).
  5. Wie eine Firma denken – was sind private Ausgaben, was sind geschäftliche? Ein Gespräch mit einem Steuerberater schafft Klarheit. Dann auf zur Bank und ein Geschäftskonto beantragen, Visitenkarten kaufen, Webseite aufsetzen, das neue Geschäft bewerben etc.

Die bekanntesten Anbieter, um eine Firmengründung online in die Wege zu leiten, sind die folgenden:


Nun bleibt mir nur noch eins zu sagen: Viel Erfolg mit Ihrem eigenen Business!

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