Idaho

Idaho

Dieser Bundesstaat wird auch „The Gem State" genannt. "The Gem State" bedeutet der "Edelstein Staat", welcher von den reichlichen Bodenschätzen an Silber, Blei, Kobalt, Phosphat, Quecksilber und Gold herrührt. Früher war der Bergbau der bedeutendste wirtschaftliche Zweig dieses Bundesstaates. 

Heute kennt man Idaho durch seine Kartoffeln: Ein Viertel aller US-Kartoffeln werden hier angebaut. Idaho war zunächst ein Teil von den Territorien Oregons und Washingtons. Missionarische Tätigkeiten und der florierende Pelzhandel ließen die ersten Siedler in diese Region aufbrechen, doch ließen sich wenige Menschen in Idaho nieder. Auch während des kalifornischen Goldrausches zogen die Menschen nur durch Idaho und wurden nicht sesshaft. 1863 lag die Gesamtbevölkerung unter 17.000. 1866 wurde Gold in Idaho entdeckt und die transkontinentale Eisenbahn 1869 erbaut. Durch diese zwei Faktoren kamen viele Menschen nach Idaho, insbesondere Chinesen, die als Minenarbeiter fungierten. Präsident Benjamin Harrison unterzeichnete ein Gesetz, mit dem Idaho als 43. US-Bundesstaat am 3. Juli 1890 den Vereinigten Staaten beitrat.

Bergbau und andere Industrien wurden zu bedeutenden Faktoren der Wirtschaft. In den 1890er Jahren exportierte Idaho mehr Blei als jeder andere Staat. Trotzdem die Abhängigkeit Idahos vom Bergbau abgenommen hat, ist der Staat weiterhin einer der bedeutensten Produzenten von Silber und Blei.

Der Name Idaho rührt von dem indianischen Wort „Ee-Dah-How" der Shoshonen her, was so viel wie „Licht auf den Berg" heißt. Doch nicht jeder glaubt an diese Übersetzung. Es wird u.a. behauptet, dass der Exzentrische Minenlobbyist George M. Willing Idaho seinen Namen gegeben hat.

Idaho ist kontrastreich: Rocky Mountains mit Gipfeln über 3.000 m Höhe, dichte Wälder mit Wildwasserflüssen und trockene Steppenlandschaften des Snake River. Das unbezwingbare Land hat sich auch noch heute einiges von seiner Ursprünglichkeit erhalten. Neben kristallklaren Seen, atemberaubenden Lavalandschaften und exzellenten Skigebieten, befindet sich der tiefste Canyon der USA in Idaho. Er ist eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Idahos: Der Hells Canyon. Über eine Strecke von 150 km grub sich der Snake River in das Gestein und formte somit eine gigantische Schlucht an dessen Wänden man heute noch Felszeichnungen der Nez-Perce-Indianer finden kann.

Im Süden des Staates liegt die Hauptstadt Boise, ganz in der Nähe der Grenze zu Oregon. Die Stadt wurde einst von französischen Siedlern gegründet. Heute zählt sie 205.707 Einwohner und ist das Handelszentrum für Südwest-Idaho. Auch in der Hauptstadt findet man interessante Sehenswürdigkeiten; so auch das State Capitol, der Regierungssitz des Staates. Auch findet man Museen und die bekannte Idaho Opera.

Weitere Infos gibt es unter:

www.idaho.gov

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