Krankenversicherung in den USA

Die Vereinigten Staaten stehen wie kein anderes Land für grenzenlose Freiheit. Und gerade deshalb erwarten dich hier auch einige Überraschungen – vor allem bei der meist kostenintensiven Krankenversicherung. Unser Ratgeber erklärt das komplexe System der Krankenversicherung in den USA und informiert dich über deine Optionen.

Geschichte der US-Krankenversicherung

Wenn es um das Thema Krankenversicherung geht, sind die USA einzigartig, denn sie sind die einzige Industrienation ohne ein einheitliches, staatliches Gesundheitssystem. Vielmehr findest du in Amerika einen Flickenteppich aus verschiedenen staatlichen Programmen und privaten Anbietern.

Ein Blick in die Geschichte verrät, wie es zu dieser besonderen Struktur gekommen ist:

Der Social Security Act

Anfang des 20. Jahrhunderts ließ die Weltwirtschaftskrise die Armut in den USA stark ansteigen, so dass sich viele Amerikaner nicht einmal einfache Behandlungen leisten konnten. Um dem entgegenzuwirken, wurde in den 1930er Jahren der Social Security Act verabschiedet, der mehr Sicherheit im Alter garantieren sollte.

Das Gesetz wurde im Jahr 1965 unter Präsident Lyndon B. Johnson auf die Gesundheitsversorgung ausgeweitet: Fortan waren Senioren ab 65 Jahren sowie behinderte Menschen durch Medicare und besonders einkommensschwache Menschen durch Medicaid versichert.

Alle Bürger, die sich nicht für die staatlichen Programme qualifizierten, mussten ihren Gesundheitsschutz eigenständig durch private Krankenversicherungen sicherstellen.

Gesundheitsreform durch „Obamacare“

Im Jahr 2008 waren fast 46 Millionen Amerikaner (etwa 15 % der Gesamtbevölkerung) nicht krankenversichert. Die als „Obamacare“ bekannte Gesundheitsreform, die den Zugang zur Krankenversicherung komplett neu regelte, war ein Meilenstein für das amerikanische Gesundheitssystem.

Obamacare umfasste vor allem die folgenden Änderungen:

  • Versicherungspflicht für alle US-Bürger
  • kein Ausschluss von Personen mit Vorerkrankungen durch die Krankenkassen
  • Eltern dürfen ihre Kinder bis zum Alter von 26 Jahren mitversichern
  • Strafgebühr in Höhe von 2% des Haushaltseinkommens bei Nicht-Versicherung
  • Einführung der staatlich regulierten Obamacare-Börsen („Health Insurance Marketplace”)

Durch die Reform erhielten vor allem sozial Bedürftige einen deutlich besseren Zugang zum System. Mit dem 2010 verabschiedeten Affordable Care Act von Präsident Obama konnten sich Millionen zuvor unversicherte Amerikaner eine Krankenversicherung leisten, zum Teil auch durch staatliche Zuschüsse.

Die 2014 eingeführte Versicherungspflicht ließ den Anteil der Unversicherten deutlich sinken: 2018 waren „nur“ noch 28 Millionen Amerikaner ohne Krankenversicherung.

Teilweise Rücknahme durch Trump

Obwohl der steigende Versicherungsschutz durch den Affordable Care Act deutlich nachweisbar war, arbeitete die Trump-Regierung an einer Alternative zu Obamacare und wollte die Reform am liebsten wieder rückgängig machen. Dafür hätte es jedoch die Zustimmung des Kongresses gebraucht.

Mit einem neuen Steuergesetz Ende 2017 wurden allerdings die Strafzahlungen für Nicht-Versicherte wieder abgeschafft, wodurch die Pflicht zur Krankenversicherung ab 2019 nicht mehr bestand. Eine wichtige Säule zur Finanzierung von Obamacare fiel damit weg.

Ausblick: Welche Pläne hat Joe Biden?

Wie sich der Versicherungsmarkt unter Präsident Biden weiterhin entwickeln wird, bleibt aktuell abzuwarten. Die Biden-Regierung benennt das Thema Gesundheit jedoch als eine ihrer wichtigsten Prioritäten.

Joe Biden plant, den Affordable Care Act wieder in den Fokus zu rücken und auf ihm aufzubauen. So sollen die Gesundheitskosten gesenkt, der Bedarf an Gesundheitsversorgung gedeckt und das Gesundheitssystem der USA vereinfacht werden.

Der US-Versicherungsmarkt im Überblick

Die medizinische Versorgung der Amerikaner wird durch mehrere separate Versicherungssysteme gewährleistet und ist in private Anbieter und staatliche Programme aufgeteilt.

Staatliche Krankenversicherung

Nur einige Bevölkerungsgruppen haben die Möglichkeit, von der staatlichen Krankenversicherung in den USA zu profitieren. Auf staatlicher Ebene gibt es diese drei Programme:

Beratung zur Krankenversicherung

Medicare

Im Rahmen des Social Security Act geschaffen, soll Medicare die medizinische Versorgung von älteren und schwer vorerkrankten Bürgern gewährleisten. Jeder Amerikaner ab 65 Jahren kann Medicare-Leistungen in Anspruch nehmen. Auch Bürger mit einer anerkannten Behinderung oder akutem Nierenversagen sind durch Medicare geschützt.

Medicaid

Medicaid steht für „Medical Assistance” und ist ein Fürsorgeprogramm, das vor allem Kinder und Personen mit geringem Einkommen unterstützen soll. Da es sich um eine sozialhilfeartige Leistung handelt, findet eine Bedürftigkeitsprüfung statt, bevor Medicaid bezogen werden kann.

Tricare & Veterans Administration

Tricare ist ein Krankenversicherungsprogramm für Angehörige des US-Militärs. Zu den Tricare-berechtigten Personen gehören Militärangehörige und ihre Familien, Angehörige der Nationalgarde und deren Familien, Hinterbliebene, einige frühere Ehegatten sowie Träger von Ehrenmedaillen und deren Familien.

Private Krankenversicherung

Der überwiegende Teil der amerikanischen Bevölkerung qualifiziert sich nicht für staatliche Leistungen und muss dementsprechend selbst für einen Versicherungsschutz über einen privaten Anbieter sorgen.

Private Versicherung über den Arbeitgeber

Die meisten US-Bürger sind über ihren Arbeitgeber privat krankenversichert. Häufig werden Gruppenkrankenversicherungen für das ganze Unternehmen abgeschlossen, wobei sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Kosten teilen.

Oft müssen Arbeitnehmer jedoch oft für die in Anspruch genommenen Leistungen zuzahlen oder sich zusätzlich privat versichern. Da der Arbeitgeber der Vertragspartner des Versicherungsschutzes ist, endet zudem bei Verlust des Arbeitsplatzes in der Regel auch die Krankenversicherung.

Eigene private Versicherung & Marketplace

Wer sich eigenständig – ohne die Unterstützung eines Arbeitgebers – um eine private Krankenversicherung kümmern muss, hat seit dem Inkrafttreten von „Obamacare” die Möglichkeit, über den Marketplace der US-Regierung einen passenden Versicherungsschutz zu finden und zu erwerben.

Abhängig von der eigenen Wohnregion gibt es verschiedene Versicherungsarten, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind. Beim Kauf einer Krankenversicherung kann meistens zwischen den folgenden drei Typen gewählt werden:

  • Traditionelle „fee-for-service” Krankenversicherung: in der Regel die teuerste Variante, bietet aber die größte Flexibilität bei der Wahl der Leistungserbringer (freie Arztwahl)
  • Health Maintenance Organizations (HMO): Netzwerk, das eigene Ärzte als Vertragspartner beschäftigt; Mitglieder zahlen einen monatlichen Fixbetrag und können nur Ärzte des Netzwerks aufsuchen
  • Preferred Provider Organizations (PPO): Netzwerk aus Ärzten und Krankenhäusern; Mitglieder können bei Selbstbeteiligung an den Kosten auch zu Ärzten außerhalb des Netzwerks gehen
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Kosten der Krankenversicherung in den USA

Im Allgemeinen ist die medizinische Versorgung in den USA auf hohem Niveau. Es gibt eine Vielzahl an privaten Kliniken, die modern eingerichtet und technisch auf dem neuesten Stand sind. Doch die Gesundheitskosten in den USA zählen zu den höchsten weltweit.

Warum sind die Kosten so hoch?

Verschiedene Faktoren sorgen dafür, dass die Gesundheitskosten in den USA immer weiter in die Höhe getrieben werden:

Ungesunde Ernährung

Burger, Softdrink, Süßigkeiten: Viele Amerikaner ernähren sich ungesund. Die amerikanische Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) gibt an, dass über 42% der erwachsenen Amerikaner fettleibig sind. Die damit verbundenen Gesundheitsrisiken erhöhen die Kosten für das Gesundheitssystem.

Aufgeschobene Behandlungen

Viele unversicherte oder nicht ausreichend versicherte Amerikaner vermeiden nicht unbedingt notwendige Arztbesuche. So bleiben Erkrankungen oft unerkannt oder werden nicht rechtzeitig behandelt, was langfristig wiederum zu hohen Behandlungskosten führt.

Hohe Medikamentenpreise

Die Medikamentenpreise in den Vereinigten Staaten sind extrem hoch. Für verschreibungspflichtige Medikamente zahlen Amerikaner mehr als doppelt so viel als Bürger anderer Industrienationen.

Mögliche Klagen

Amerikanische Kliniken kalkulieren mögliche Klagen auf Entschädigungszahlungen mit in ihre Preisgestaltung ein. Da jede Klinik ihre eigenen Preise festlegen kann, kommt es schon einmal vor, dass einfache Taschentücher oder Plastikbecher zum „Luxusartikel” werden.

Folgen der hohen Kosten

Durch die hohen Gesundheitskosten sind auch die Versicherungsprämien in den USA sehr teuer. Ein Teil der Bevölkerung kann sich deshalb eine Krankenversicherung nicht oder nur schwer leisten.

Viele US-Bürger entscheiden sich für eine Versicherung, die oft nicht alle Kosten abdeckt, so dass sie zum Teil für Arztleistungen selbst zahlen bzw. zuzahlen müssen. Rund 29 Millionen Amerikaner sind sogar überhaupt nicht krankenversichert.

Die amerikanische Gesetzgebung garantiert, dass Krankenhäuser in medizinischen Notfällen jeden versorgen müssen. Von nicht versicherten Amerikanern wird jedoch grundsätzlich erwartet, dass sie im Krankheitsfall selbst für ihre medizinische Versorgung aufkommen. Nicht verwunderlich ist daher, dass der häufigste Grund für persönliche Zahlungsunfähigkeit Arztrechnungen nach Krankenhausaufenthalten sind.

Ein Beispiel: Die Versorgung eines US-Auswanderers mit 42 Tagen Aufenthalt auf der Intensivstation mit künstlicher Beatmung kostet in New York umgerechnet 477.817 €. Zu den in Deutschland gültigen Sätzen erhält ein Krankenhaus für die gleiche Behandlung 29.203 €.

Unterschiede zur deutschen Krankenversicherung

Während in den meisten westlichen Industrienationen der Staat die Gesundheitsversorgung seiner Bürger reguliert und sicherstellt, ist in den Vereinigten Staaten Eigeninitiative gefragt!

So weist die Krankenversicherung in den USA im Vergleich zur deutschen große Unterschiede auf. Schauen wir uns die wichtigsten Gegensätze beider Länder einmal an:

  Deutschland USA
System Basiert auf dem Sozialstaat Kaum Einmischung durch den Staat, Versicherungsmarkt von wirtschaftlichen Interessen und Wettbewerb bestimmt
Organisation Gesetzlich oder privat Hauptsächlich privat, gesetzliche Versicherung nur für Senioren und Bedürftige
Finanzierung Sozialversicherungs- beiträge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber Selbstzahler, ggf. Zuzahlungen durch Arbeitgeber oder staatliche Zuschüsse
Besonderheiten Begrenztes Leistungsspektrum, Kostensteigerung durch demographischen Wandel, Zuzahlungen für Zahnbehandlungen Hohe Anzahl nicht versicherter Personen, teilweise eingeschränkte Arztwahl, hohe Medikamentenpreise und Behandlungskosten, Bestehen der Krankenversicherung an Arbeitsplatz gebunden

Krankenversicherung für Reisende

USA-Reisende können bei Krankheit auch kurzfristig einen Arzt oder in Notfällen den Emergency Room aufsuchen. Es ist äußerst ratsam, vor der Reise eine private Auslandsreiseversicherung abzuschließen, da Behandlungen in den USA sehr kostspielig werden können.

Jegliche Behandlungskosten, Bergungskosten oder Rücktransportkosten nach Deutschland müssen in der Regel vor Ort bezahlt werden. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen diese nicht, Auslandskrankenversicherungen erstatten die Kosten jedoch. Lasse dir deshalb immer eine detaillierte Quittung ausstellen, die alle Kosten und Therapiemaßnahmen sowie Diagnosecodes enthält.

Wenn du eine Reiseversicherung für die USA abschließt, achte darauf, dass sie am besten folgende Leistungen enthält:

  • ambulante und stationäre Behandlungen
  • Operationen
  • Arznei- und Hilfsmittel
  • Zahnbehandlungen
  • ggf. Reparatur von Zahnersatz
  • Transport in ein Krankenhaus
  • Rettung und Bergung
  • Krankenrücktransport in das Heimatland

Krankenversicherung für Auswanderer

Die Wahl einer geeigneten Krankenversicherung ist ein wichtiger Punkt für alle USA-Auswanderer. Es ist empfehlenswert, für die erste Zeit in der neuen Heimat zunächst eine langfristige Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen.

Vor Ort hast du dann Zeit, alle Versicherungsoptionen in Ruhe zu prüfen. Dort solltest du die verschiedenen Policen gründlich vergleichen, da sie aus unterschiedlichen Paketen bestehen und oft z. B. keine zahnärztlichen Leistungen einschließen.

Stelle dir beim Vergleich der Versicherungsbedingungen vor allem folgende Fragen:

  • Habe ich das Recht, meinen Arzt, das Krankenhaus oder die Apotheke frei zu wählen?
  • Ist die Behandlung bei Fachärzten (wie Augen- und Zahnärzten) mitversichert?
  • Deckt die Versicherung besondere Behandlungen wie Schwangerschaftsvorsorge, Physiotherapie oder eine psychiatrische Versorgung ab?
  • Sind häusliche Krankenpflege oder Pflegeheimkosten Bestandteil des Schutzes? Deckt die Versicherung alle Medikamente ab, die mir Ärzte eventuell verschreiben?
  • Wie hoch sind die Selbstbehalte und Zuzahlungen?
  • Was ist der Höchstbetrag, den ich selbst zahlen muss, um die Kosten zu decken?
  • Bin ich auch bei einem vorübergehenden oder längerfristigen Aufenthalt im Heimatland versichert?

Beibehalten der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung

Wenn du in Deutschland in einer staatlichen Krankenversicherung angemeldet warst, kannst du diese nicht beibehalten. Mit dem Verlassen des europäischen Sozialversicherungssystems verlierst du automatisch den Versicherungsschutz.

Du kannst jedoch eine Anwartschaftsversicherung bei der deutschen Krankenkasse weitergeführen, so dass deine Mitgliedschaft vorübergehend ruht und bei einer Rückkehr nach Deutschland zu den alten Bedingungen wieder aufgenommen werden kann.

Beibehaltung einer deutschen privaten Krankenversicherung

Viele Gründe sprechen auch für den Abschluss einer privaten deutschen Krankenversicherung, da das deutsche Versicherungsrecht im Vergleich zu den USA einige deutlich bessere Bedingungen bietet.

Versicherte einer deutschen privaten Krankenversicherung in den USA unterliegen weiterhin dem deutschen Versicherungsvertragsgesetz, das für sämtliche Anbieter und Versicherungsgesellschaften in Deutschland maßgebend ist.

Abschluss einer internationalen Krankenversicherung

Mit einer internationalen Krankenversicherung bleibt die Versicherungsleistung so unkompliziert, wie du es von zu Hause gewohnt bist. Außerdem vermeidest du unnötige Zuzahlungen. Bedarfsgerechte Angebote für einen Krankenversicherungsschutz findest du z. B. bei unserem Partner PassportCard.

Bei PassportCard kannst du aus drei verschiedenen Tarifstufen wählen – je nach deinen individuellen Bedürfnissen. Folgende Vorteile sind jedoch in allen Paketen enthalten:

  • Globaler Schutz: Dein Versicherungsschutz gilt nicht nur für die USA, sondern weltweit – auch für alle Aufenthalte im Heimatland.
  • Keine Vorkasse: Du kannst bequem und ohne Vorkasse mit der PassportCard zahlen.
  • Versorgungsstärke: Die Abrechnung in den USA erfolgt über das Netzwerk von United Healthcare (das stärkste und hochwertigste Gesundheitsnetzwerk in den USA) bzw. die Apotheken von ESI.
  • Transparenz: Nur bei Behandlungen außerhalb des United Healthcare-Netzwerks sowie bei geplanten Zahnbehandlungen wirst du an den Kosten beteiligt.
  • Erreichbarkeit: Die Mitarbeiter von PassportCard sind 24/7 auf Deutsch und Englisch für dich erreichbar (kein Callcenter).
  • Telemedizin: Du kannst rund um die Uhr ärztliche Beratung via Videotelefonie in Anspruch nehmen. Hierüber erhältst du auch rechtskonforme Rezepte für die USA. Du hast noch Fragen? Das Team von PassportCard berät dich gern beim Finden der richtigen Versicherung:

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Krankenversicherung für Studenten

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist für seine ausgezeichneten Bildungsmöglichkeiten bekannt. Wenn du einen vorübergehenden, aber langfristigen Aufenthalt in den USA planst (z. B. Studium, Praktikum, Au Pair-Aufenthalt), solltest du ebenfalls unbedingt für einen ausreichenden Auslandskrankenschutz sogen.

Für das Studium oder einen anderen längeren Aufenthalt in den USA können spezielle Reiseversicherungen für eine Dauer bis zu 5 Jahren abgeschlossen werden. Achte auch hierbei darauf, dass wichtige Leistung wie Kosten für ärztliche Behandlungen, Medikamente, einen Krankenhausaufenthalt, Transportkosten etc. mit abgedeckt sind.

Krankenversicherung für Rentner

Wer als Rentner in die USA ziehen möchte, sollte sich rechtzeitig vor seiner Abreise über das Thema Krankenversicherung informieren, um mögliche hohe Behandlungskosten zu vermeiden. Staatsbürger europäischer Länder, die sich außerhalb der EU aufhalten, verlieren beispielsweise den Schutz durch die gesetzliche Krankenversicherung und sollten deshalb eine Auslandskrankenversicherung abschließen.

Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder du kämpfst dich durch den Angebotsdschungel der vielen amerikanischen Anbieter von privaten Krankenversicherungen, oder du schließt bereits im Heimatland eine langfristige Auslandskrankenversicherung für Senioren ab. Letztere gelten in der Regel für eine bestimmte Zeit (meist ein Jahr, maximal fünf Jahre) und müssen bei einem längeren bzw. für den nächsten USA-Aufenthalt erneut abgeschlossen werden.

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