New Mexico

New Mexico

New Mexico ist die Bezeichnung spanischer Eroberer der Regionen östlich und nördlich vom Fluss Rio Grande. Der Staat zeichnet sich besonders durch seine landschaftlichen Attraktionen und historischen Sehenswürdigkeiten aus. Die typische Lehm-Architektur, die auch heute noch angewendet wird, lädt gerade in den Städten Santa Fe und Albuquerque auf eine Reise in die Vergangenheit ein und bildet einen starken Kontrast zu den sonst eher gleich aussehenden Bauten des amerikanischen Westens.
Schon im 12. Jahrhundert existierte ein Indianerstamm in der Region der heutigen Hauptstadt Santa Fe. Im 16. Jahrhundert besiedelten dann spanische Einwanderer die Hauptstadt, sodass 1610 der Regierungssitz der Provinz Nuevo Mejico unter der Vize Regierung Neu Spaniens entstand. Santa Fe ist somit die älteste Stadt der Vereinigten Staaten. Die bekannten Britischen Pilgerväter erreichten die amerikanische Küste mit dem bekannten Schiff „Mayflower" erst mehr als 10 Jahre später.

Die Indianer mussten den Spaniern weichen

Noch lange Zeit vor der Besiedelung durch die Europäer, bewohnten Indianerstämme wie die Anasazi oder Chaco die Region um New Mexico zwischen 1000 und 1300 nach Christi. Durch den Klimawandel verschwanden diese Stämme im 13. Und 14. Jahrhundert. Bis zum Eintreffen des spanischen Eroberers Coronado, welcher nach den, in einer Legende erwähnten, sieben goldenen Städten suchte, waren unter anderem die Pueblo-Indianerstämme Hopi und Zuni dort ansässig. Mit den spanischen Missionaren und Einwanderern begannen auch die Konflikte und folglich die Vertreibung der Indianer aus New Mexico.
1680 verbündeten sich die Pueblo Indianer mir den Apachen und vertrieben die Spanier - jedoch nur kurzfristig.

Von 1821 bis 146 übernahm Mexico die Kontrolle des Staates und errichtete den Santa Fe Trail, um Handel mit den Siedlungen am Missouri zu betreiben. Dieser Handelsweg beeinflusste neben der Wirtschaft und Politik auch die Kultur der spanischen Region, die zuvor von der Außenwelt nahezu abgeschieden galt.
Am 15. August 1846 wurde das damalige Gebiet New Mexicos zu einem Teil der USA ernannt. Mit der sogenannten „Gadsden Purchase Treaty wurde das heute südliche Gebiet New Mexicos erworben, welches vorher Mexico zuzuordnen war. Wenig später wurde New Mexico kurzfristig in Nord und Süd unterteilt, nachfolgend dann in Ost und West, woraus der heutige Staat Arizona entstand und somit auch heute noch existierende Grenze zwischen den beiden Staaten.
Mit der Erschaffung der Atchison- , Topeka- und Santa Fe Handelswege blühte die Wirtschaft in den 1880´ern. Am 06. Januar 1912 wurde New Mexico dann offiziell als 47. Staat der Vereinigten Staaten ausgerufen.

New Mexico - Heute

Im Vergleich der US Staaten hat New Mexico das höchste Bevölkerungswachstum. So betrug das Wachstum zwischen 1990 und 2000 20,1 Prozent, was zurückzuführen ist auf die Einwanderer aus Mexico und aus diversen anderen Latein-Amerikanischen Staaten; als auch auf die positive wirtschaftliche Entwicklung des Staates.
Ein charakteristisches Beispiel für legale als auch illegale Einwanderung ist die Stadt Las Cruces, nahe der Mexikanischen Grenze. Vor 30 Jahren bestand die Stadt aus knapp 30.000 Einwohnern, heute hat sie sich fast verdreifacht mit rund 80.000 Einwohnern. Daher ist La Cruces die zweitgrößte Stadt New Mexicos.
Die Landwirtschaft (Mais, Baumwolle, Weizen, Hirse) ist auf Grund des trockenen und heißen Sommers nur mit Hilfe von zusätzlicher Bewässerung zu ermöglichen. Die Viehzucht ist ein großer Bestandteil der Wirtschaft. Hinzukommend ist New Mexiko der größte Uranium Lieferant der Vereinigten Staaten. Des Weiteren produziert der Staat Rohöl, Gas und Kalisalz. Das Bruttoinlandsprodukt betrug in 2006 31,986 US Dollar pro Kopf und platziert New Mexico somit auf Platz 40 im nationalen Vergleich.

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