Oklahoma

Oklahoma

Der Staat Oklahoma befindet sich im Süden der USA, nördlich von Texas. Das Wort Oklahoma stammt aus der indianischen Sprache der Choctaw und meint soviel wie Mensch (okla= human being) und rot (humma=red) - daraus ergibt sich „The country of the redskin" (Land der Rodthäutigen). Der Beiname Oklahomas ist „The Sooner State", der aus der Zeit der „Pioneers" stammt, welche die westlichen Staaten besiedelten, noch bevor die US-Regierung das Gebiet offiziell von den Indianern kaufte und es zur Besiedlung freigab.

Innerhalb der USA nimmt Oklahoma eine einzigartige Stellung ein, da das Gebiet seit 1834 zum Indianer Territorium erklärt wurde.
Blickt man noch weiter zurück, so ging das Gebiet des heutigen Staates Oklahoma von den indianischen Stämmen auf die USA über und wurde im Zuge der „Luisiana Purchase" 1803 den „5 Großen Zivilisierten Stämmen" zugeteilt ( Creek, Seminole, Cherokee, Choctaw, Chickasaw), welche 1830 durch den Indian Removal Act vertrieben wurden. Diese Umsiedlung ist auch bekannt als „Trail of Tears", da 1/3 der Ureinwohner Amerikas auf dem 1.200 Meilen langen Weg starben. Bis zum heutigen Tage haben viele der indianischen Stämme ihren politischen Sitz in Oklahoma.

Die Errichtung von Oklahoma City durch die Bleichgesichter

The US-Regierung orderte 1880, dass die Weißen sich nicht im indianischen Territorium aufhalten dürfen. Diese Regel wurde dennoch verletzt, da die „Pioneers" dort schon sesshaft waren und auf Ihr Land beharrten. Nach etlichen Verhandlungen mit den Indianern wurden den Siedlern am 22. April 1889 2.000 Acker Land zugesprochen. Die Folgen dieses Events waren unvorhersehbar. In nur kurzer Zeit wanderten hunderte von Siedlern ein, sodass fast über Nacht Oklahoma City entstand. Das indianische Gebiete wurde schnell zum Oklahoma Territorium 1890. Bis zum Jahre 1906 wuchs der zahl der Einsiedler stetig, sodass der Versuch den indianischen Staat „Sequoyah" im Osten zu errichten, gänzlich fehlschlug.
1907 trat Oklahoma als 46. Staat den USA bei und erlebte nach der Entdeckung von Erdöl und -gas 1928 einen wirtschaftlichen Aufschwung. Aber auf Grund klimatischer Bedingungen, wie Sandstürme und Trockenperioden) wanderte ein Großteil der Bevölkerung über die Route 66 gen Westen aus - literarisch illustriert in „The Grapes of Wrath" von John Steinbeck, in dem die die Thematik der „Dust Bowl" aufgegriffen wird.

Fakten zu Oklahoma

Oklahoma glänzt mit mehr als 300 Museen und historische n Stätten, wie z.B. das Freilicht Museum mit einer Windmühle in Shattuck, das Grab von dem Apachen Geronimo in Fort Siull oder das Cowboy Museum in Oklahoma City. Nicht weit entfernt von dem Denkmal für die Opfer des Angriffes 1955 in Oklahoma City, kann man das wieder aufgebaute „Bricktown Entertainment District" besuchen, welches eine beliebte Anlaufstelle für Touristen ist und Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, ein aufregendes Nachtleben und Boottrips auf dem Kanal bereithält.
Die bekannte 250 Meilen lange Route 66 verläuft durch Oklahoma und enthüllt dessen "Farbvielfalt" bestehend aus zwölf verschiedenen Ökosystemen wie z.B. die Sanddünen und Hochebenen im Südwesten oder die Wasserfälle und Feuchtgebiete im Südosten.

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