Indiana

Indiana

Am 11. Dezember 1816 trat Indiana als 19. Bundesstaat den USA bei. Der wichtigste Wirtschaftsfaktor zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Industrie. Doch in den 90er Jahren waren die Landwirtschaft, der Anbau von Mais und Sojabohnen, sowie die Schweinezucht ausschlaggebend.

Der Name „Indiana" bezieht sich auf die Indianer und wurde in den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts geprägt. „Hoosier State" ist Indianas Beiname - die Herkunft dieses Beinamens ist unbekannt.

Neben der Hauptstadt Indianapolis, wo jährlich das Indy500 Autorennen stattfindet, sind die Städte Fort Wayne, Evansville, Gray, South Bend und Hammond von Bedeutung.

Schon vor 15.000 Jahren wurde Indiana von prähistorischen Indianerkulturen bewohnt. Die „Woodland Kultur" ist die bekannteste Indianerkultur der Zeit von 500 v. Chr. bis 1000 n. Chr. Von ihnen fand man Tongeschirr sowie Zeugnisse ihrer Bestattungsrituale. 750 n. Chr. wurde diese Kultur von der Mississippikultur abgelöst, welche in ihrem Entwicklungsstand etwas weiter voraus waren. Sie errichteten schon lange Zeit Städte, wie z.B. Angle Site am Ohio (bei Evansville). Vor der Ankunft der Europäer waren diese Kulturen verschwunden. Während der Zeit der Europäer waren die Delaware, die Miami und die Potawatomi die bevölkerungsreichsten Indianerstämme. Nebenher existierten noch die Piankashaw, die Shawnee und die Wea Indianer.

1679 kamen französische Forscher aus Quebec nach Indiana und durchquerten die Gebiete der Indianerstämme. Drei Forts wurden durch die Franzosen in diesem Bundesstaat errichtet. Vincennes (1732) wurde die erste dauerhafte Siedlung Indianas. Trotz der Präsenz der Franzosen fiel das Gebiet 1763 nach dem Krieg gegen die Indianer an die Briten.

Als berühmte Touristenziele gelten vor allem Brown County, Indiana Dunes, Spring Hill und McCormick's Creek. Auch findet man einige historische Stätten, die an die Pioniertage dieses Staates erinnern, oder aber an Persönlichkeiten, die mit dem Amerikanischen Bürgerkrieg in Verbindung stehen. Im George Rogers Clark National Historical Park bei Vincennes erfährt man alles über die Einnahme des damals noch britischen Fort Sackville durch die Vereinigten Staaten im Jahre 1779. Das Lincoln Boyhood National Memorial (Lincoln City) enthält Ausstellungsstücke sowie eine Rekonstruktion der Farm, auf der Abraham Lincolns Familie zwischen 1816 und 1830 lebte. An die Soldaten des Bürgerkriegs wird an dem „Soldiers and Sailors Monument" in Indianapolis gedacht.

 

Mehr erfahren Sie unter:

http://www.in.gov/

http://www.amerika-live.de/USA/Indiana/indiana.htm

 

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