Wisconsin

Wisconsin

Wisconsin grenzt im Norden an den Oberen See und Michigan, im Osten an den Michigansee, im Süden an Illinois und im Westen an Iowa und Minnesota. Der Staat wurde Ende Mai 1848 als 30. Staat der USA aufgenommen.
Mit einer Fläche von 169,639 km² liegt der "Dachs-Staat" auf Rang 23 aller US Staaten und ist in etwas doppelt so groß wie Bayern. Schaut man sich die Einwohnerzahl von Wisconsin an, so liegt der Staat mit 5.686.986 (Stand: 2010) an 18. Stelle aller US-Bundesstaaten.

Geographisch lässt sich Wisconsin in fünf Regionen unterteilen. Nördlich findet man das Lake Superier Lowland, das das Gebiet entlang des Oberen Sees umfasst und südlich schließen sich die Northern Highlands an, geprägt durch Misch- und Nadelwälder. Die letzten drei Regionen sind die Central Plains (geformt durch Ackerland und beeindruckende Sandsteinformationen), die Eastern Ridges and Lowlands (hier befinden sich die größten Städte des Staates) und die Western Uplands (geprägt durch Wälder und Ackerland).

Viele Einwohner in Wisconsin stammen von deutschen Einwanderern ab und daher ist es nicht verwunderlich, dass man in dem Staat Städte wie Berlin, New Berlin oder Kiel findet.
Auch die größte Stadt des Staates, Milwaukee, ist stark von deutschen Einflüssen geprägt, die sich auch im kulinarischen Bereich wiederfinden.

Bevor die ersten europäischen Siedler das heutige Wisconsin betraten lebten hier viele indianische Stämme. Lange Zeit spielte der Pelzhandel eine große Rolle und war die Haupteinnahmequelle der Siedler. Doch zu Beginn des 19. Jahrhunderts kamen viele Bergleute nach Wisconsin, um sich den Bleiminen anzunehmen. Sie erhielten den Spitznamen "Badger" (Dachse), woher auch der Spitzname "Dachs-Staat" kommt. Im Laufe des Jahrhunderts wurden Eisenbahnen gebaut und die natürlichen Ressourcen wurden nach und nach aufgebraucht. Zu dieser Zeit war der Norden des Staates stark geprägt durch Holzwirtschaft und Papierindustrie und es kamen immer mehr europäische Siedler ins Land.

Wisconsin ist bekannt für die Gegensätze der ländlich-konservativen und der großstädtisch-liberalen Regionen und sorgt so für ein ausgewogenes politisches Gleichgewicht. Die Hauptstadt und zweitgrößte Stadt ist Madison.

Touristisch gibt es hier viel zu erleben. Neben Vergnügungsparks, Casinos, Theatern und Spa's kann man hier wunderbar shoppen, den Zoo besuchen oder sich sportlich betätigen. Besichtigen kann man auch viele interessante Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den Little Norway in Blue Mounds, einen norwegischen Bauernhof aus dem Jahr 1856 in den eine Stabskirche integriert ist, die St. Joseph Basillica, ein Nachbau der St. Peterskirche in Rom, den Holy Hill Nationalpark und das State History Museum.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.wisconsin.gov
www.travelwisconsin.com

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