Die Republikaner

Neben den Demokraten gibt es im Kongress auch die Republikanische Partei. Sie rangiert neben der demokratischen Partei mit rund 55 Mitglieder auf Platz zwei und hat bisher 18 Präsidenten ins Weiße Haus gebracht. Derzeit sind ja wieder einmal Präsidentschaftswahlen in den USA und man darf gespannt sein, ob ein demokratischer oder ein republikanischer Präsident die nächsten vier Jahre Amerika regieren wird. Darüber hinaus ist die Partie in den USA auch unter dem Namen Grand Old Party bekannt. Wie die Demokraten haben auch sie mit dem Elefanten ein tierisches Maskottchen. Die Farbe der Republikaner ist rot.

Die Geschichte

Im Jahre 1854 war die Sklaverei ein großes Thema. Um diese zu bekämpfen, gründeten Abraham Lincoln und andere Gegner der Sklaverei die heutige Republikanische Partei. Da zu dieser Zeit auch die demokratische Partei bereits existierte, kam es aufgrund des Nord- und Südstaatenkonfliktes dazu, dass viele aus den Nordstaaten dort austraten, um bei den Republikanern beizutreten. Im Jahr 1860 wurde Abraham Lincoln zum ersten republikanischen Präsidenten gewählt, was dazu führte, dass die Demokraten nun nur noch auf Platz zwei in der Liste der Parteien standen. 1865 schließlich konnten die Republikaner einen weiteren Erfolg schaffen. Mit mehr Stimmen im Kongress schafften sie es, der Sklaverei ein Ende zu setzen. Sie blieben auch die darauf folgenden fünfzig Jahre an der Spitze, bis die beiden Weltkriege wieder die Demokraten an die erste Stelle rückten.

Die Ziele der Partie

Neben ihrer konservativen Haltung setzen sich die Republikaner vorrangig für eine Privatwirtschaft mit wenig staatlicher Macht, nationaler Sicherheit, Schutz an den Grenzen, Bekämpfung illegaler Einwanderer und Steuersenkungen ein. Soziale Belange oder der Umweltschutz sind eher zweitrangig. Die Eheschließung gleichgeschlechtlicher Paare oder Abtreibung lehnen sie hingegen ganz ab.

Die Wähler

Die Wähler der Republikanischen Partei sind vorrangig Menschen in Klein- und Vorstädten, im Wirtschaftsbürgertum, bei den einfachen Leuten auf dem Lande und in den gehobenen Schichten zu finden, welche meist aus dem Nordwesten, aus dem Süden oder den Great Plains kommen.

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