Richard Milhous Nixon

Regierungszeit: 1969-1974

Richard Nixon (1913-1994) 

Der im Jahr 1913 in Kalifornien geborene Nixon begann seine Karriere als Jurist, nachdem er am Whitter College und der Duke University School of Law mit Bestnoten seinen Abschluss gemacht hatte. 1940 heiratete es Patricia Ryan, mit welcher er zwei Töchter hatte.

Während des Zweiten Weltkrieges diente Nixon als Marineoffizier im Pazifik. Nach dem Militärdienst wurde er in den Kongress seines kalifornischen Bezirkes gewählt und 1950 zum Senator ernannt bis General Eisenhower ihn im Alter von 39 Jahren zu seinem Vizepräsidenten machte.
Als er selbst zum Präsidentschaftskandidaten für die Wahl von 1960 aufgestellt wurde, unterlag er dem Gegenkandidaten John F. Kennedy. Erst acht Jahre später konnte er die Wahl für sich entscheiden.

Ehefrau: Thelma "Patricia" Catherine Ryan (1912-1993), Hochzeit am 21. Juni 1940

Kinder: Patricia Nixon (1946-), Julie Nixon (1948-)

Beruf: Rechtsanwalt, Beamter

Parteizugehörigkeit: Republikaner

Präsidentengehalt: USD 200.000/Jahr + USD 50.000 Spesen

Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen:

 Jahr    Wählerstimmen
 Wahlmänner
 1968  Richard M. Nixon  31.785.480  301
   Hubert H. Humphrey  31.275.166
 191
   George C. Wallace  9.906.473  46
 1972  Richard M. Nixon  41.167.319  520
   George McGovern  29.168.509  17
   John Hospers    1

Vizepräsidenten: Spiro T. Agnew (1969-1973), Gerald R. Ford (1973-1974)

Regierungszeit (1969-1974):
Als 37. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika konnte Nixon einiges bewirken. Die erste Mondlandung, die sich 1969 ereignete, war eines der Highlights seiner Präsidentschaftszeit. Auch friedliche Beziehungen standen weit oben auf seiner Liste, so dass unter Nixon Verhandlungen mit China und der UdSSR stattfanden.

Bei der Wiederwahl 1972 gewann er haushoch gegen den demokratischen Gegenkandidaten George McGovern. Nixons zweite Amtszeit war allerdings von der sogenannten Watergate-Affäre gezeichnet, welche bereits dessen Wahlkampf überschattet hatte. Der Einbruch in den Watergate-Gebäudekomplex, dem damaligen Hauptsitz der demokratischen Partei, in Washington DC, welcher das Verwanzen und Abfotografieren von Dokumenten als Ziel hatte, war dafür der Ursprung. Schon bald wurde klar, dass die Auftraggeber mit Präsident Nixon in Verbindung standen. Im Zuge der Aufdeckung der Watergate-Affäre, kamen immer weitere Betrugsfälle und Vergehen, welche Nixon initiiert hatte, ans Licht. Obwohl dieser seinen persönlichen Einfluss dementierte, überführten ihn schließlich im Gericht mehrere Tonbandaufnahmen, aus denen hervorging, wie Nixon versuchte, den Watergateskandal zu vertuschen.

Viele Abgeordnete traten zurück, so auch der Vizepräsident Agnew im Jahr 1973. Richard Nixon konnte sich nicht dauerhaft gegen den Druck der Öffentlichkeit stellen und trat schließlich im August 1974 vom Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zurück.

Nach seiner Präsidentschaft war er weiterhin ein aktiver Staatsmann. Bis zu seinem Tod am 22. April 1994 schrieb er mehrere Bücher über seine Erlebnisse im öffentlichen Leben und in der Außenpolitik.

Interessantes:
Wegen der Watergate-Affäre war Nixon der erste und bisher einzige Präsident der Vereinigten Staaten, der angesichts eines bevorstehenden Amtsenthebungsverfahrens durch den Kongress während seiner Amtszeit zurücktrat.

"Defeat doesn't finish a man, quit does. A man is not finished when he's defeated. He's finished when he quits." (Richard M. Nixon)

Zurück