Millard Fillmore

Regierungszeit: 1850-1853

Millard Fillmore (1800-1874)

Millard Fillmore geriet als US-Vizepräsident aufgrund des überraschenden Todes seines Vorgängers Zachary Taylor auf den Präsidentenstuhl.

Millard Fillmore wurde am 7. Januar 1800 als Farmersohn in ärmlichen Verhältnissen geboren.

Nach der Schule studierte er Rechtswissenschaften und arbeite später auch als Rechtsanwalt. Fillmore trat als Mitbegründer der "Anti-Masonic"-Partei, der drittgrößten Partei im Norden Amerikas, in die Politik ein. Als Vertreter im Repräsentantenhaus führte er seine Partei in die neugegründete Whig-Partei über.

Im Wahlkampf von 1848 wurde Fillmore zum Vizepräsidenten unter Präsident Zachary Taylor gewählt. Als Taylor 1850 verstarb, übernahm Fillmore die Präsidentschaft.

Regierungszeit (1850-1853):
Millard Fillmore profilierte sich als 13. Präsident der Vereinigten Staaten in seiner kurzen Amtsperiode vor allem durch seine ausgleichende Position in der Sklavenfrage. Er führte den „Kompromiss von 1850" zwischen Nord- und Südstaaten herbei. Durch diese fünf Gesetze sollten die Differenzen zwischen den sklavenhaltenden Südstaaten und den sklavenfreien Nordstaaten der USA abgemildert werden, allerdings führte der Kompromiss zu der Erschließung des Staates Kalifornien, der ohne Erlaubnis der Sklaverei Teil der Vereinigten Staaten wurde. Darüber hinaus trieb Fillmore das Projekt einer transkontinentalen Eisenbahnlinie, die von der US-Regierung gebaut werden sollte, voran. Um den Handel mit anderen Nationen zu forcieren, bemühte sich Fillmore auf außenpolitischer Ebene um friedliche Beziehungen zu anderen Mächten.

Im Wahlkampf von 1852 wurde Fillmore jedoch nicht mehr als Whig-Kandidat aufgestellt. Er schied daher 1853 aus dem Präsidentenamt aus.

Nachdem Fillmore im Jahr 1856 erneut mit einer Kandidatur im Präsidentschaftswahlkampf scheiterte, zog er sich nach Buffalo zurück, um sich stadtpolitischen Projekten zu widmen.

Millard Fillmore starb am 8. März 1874 in Buffalo im New York State an den Folgen eines Schlaganfalls.

"It is not strange... to mistake change for progress." (Millard Fillmore)

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