Dwight David Eisenhower

Regierungszeit: 1953-1961

Dwight D. Eisenhower (1890-1969) 

Dwight David Eisenhower war der 34. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Am bekanntesten wurde er wohl durch die sogenannte Eisenhower-Doktrin, in welcher er sich entschieden gegen die Ausbreitung der Sowjetunion im nahen Osten aussprach.

Eisenhower wurde in Texas geboren und wuchs in unter ärmlichen Verhältnissen in Kansas auf, wo er 1915 seinen Abschluss an einer Militärakademie machte. Der talentierte Sportler wurde mit dem Eintritt der USA in den zweiten Weltkrieg 1924 zum Oberbefehlshaber ernannt und ihm wurde das Kommando über die alliierten Truppen in Nordafrika übertragen.

Nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands und dem Ende des Zweiten Weltkrieges war Eisenhower noch immer als Fünf-Sterne-Generals im Alliierten Kontrollrat tätig. Trotz weiterer militärischer Aufgaben, unter anderem als Berater für Präsident Truman, widmete sich Eisenhower ab 1948 der Leitung der Columbia University.

Ehefrau: Mary "Mamie" Geneva Doud (1896-1979), Hochzeit am 1. Juli 1916

Kinder: Doud Dwight Eisenhower (1917-1921), John Sheldon Doud Eisenhower (1923-)

Beruf: Soldat

Parteizugehörigkeit: Republikaner

Präsidentengehalt: USD 100.000/Jahr + USD 50.000 Spesen

Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen:

 Jahr    Wählerstimmen  Wahlmänner
 1952  Dwight D. Eisenhower  33.936.234  442
   Adlai E. Stevenson  27.314.992  89
 1956  Dwight D. Eisenhower  35.590.472  457
   Adlai E. Stevenson  26.022.752  73
   Walter B. Jones
   1

Vizepräsident: Richard M. Nixon (1953-1961)

Regierungszeit (1953-1961):
Bei den Wahlen 1952 gewann Eisenhower mit einem deutlichen Vorsprung gegen seinen Gegenkandidaten Stevenson und wurde so im Januar 1953 in das Amt des 34. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika eingeschworen. Mit der Entwicklung des "modernen Republikanismus", einem Lösungsansatz für die inneramerikanische Unruhe und Instabilität, führte Eisenhower die eher konservative Politik seiner Vorgänger Roosevelt und Truman weiter.

Eisenhower war innenpolitisch neben der Weiterentwicklung sozialstaatlicher Ansätze auch um den Abbau der Rassenschranken bemüht. In der Außenpolitik ging er Konflikten mit der Sowjetunion so weit wie möglich aus dem Weg und beendete sogar den Korea Krieg im Jahr 1953. In seiner Doktrin versprach er jedoch allen Staaten des Nahen Ostens Unterstützung, um sich wirtschaftlich und militärisch gegen den sich ausbreitenden Kommunismus behaupten zu können.

Trotz dem Aussenden von Truppen nach Europa war Eisenhower stets um eine Entspannung der Lage bemüht, was er auch bei dem Gipfeltreffen in Genf 1955 zum Ausdruck brachte.

Nach seiner zweiten Amtszeit bis hin zu seinem Tod in Washington DC im März 1969 war Dwight David Eisenhower weiterhin ein Mitglied der republikanischen Partei und übernahm dort auch die Rolle des älteren Staatsmannes.

Spitzname: Ike

"Don't join the book burners. Do not think you are going to conceal thoughts by concealing evidence that they ever existed." (Dwight D. Eisenhower)

Zurück