Wie alles begann... Der Tag als die Bombe einschlug

Der Weg sei das Ziel, und meiner führte mich aus der Schweiz in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, die Vereinigten Staaten von Amerika. Nachdem ich in New York am Wurzeln schlagen bin, sehen wir in diesem Beitrag wie es dazu kam.

"When a man journeys into a far country, he must be prepared to forget many of the things he has learned, and to acquire such customs that are inherent with existence in the new land; he must abandon the old ideals and the old gods, and oftentimes he must reverse the very codes by which his conduct has hitherto been shaped." Zitat aus Jack London's Buch "In a Far Country". Wie wahr.

Kollege Müller fixte mich irgendwann um die Jahrtausendwende mit einer Country Musik CD und seinen Schwärmereien über die USA an. Ich machte einige Zeit später an der Greencard Verlosung der amerikanischen Regierung mit, ohne große Hintergedanken.

Eines Abends, als ich gerade mit meiner Lerngruppe im Nachdiplomstudium über einer Fallstudie brütete, klingelte ein E-Mail mich aus den Gedanken: „Sie haben eine Greencard gewonnen“, verkündete es verheißungsvoll. Kein Scherz, das Mail kam von The American Dream! Nachdem ich mich gefasst hatte, entschied ich rasch, den Prozess zum Erhalt derselben zu durchlaufen – was hatte ich zu verlieren? Ich erzählte aber keiner Menschenseele davon, sondern wollte zuerst sicher sein, dass das auch alles klappt.

Follow your dreams!

Die Greencard ermöglicht mir, in den USA zu leben und zu arbeiten, resp. nach 5 Jahren die amerikanische Staatsbürgerschaft anzunehmen. Und ich wollte meinen Horizont schon immer mit einer Auslanderfahrung erweitern! Doch bevor ich an die begehrte Karte rankam, musste zuerst eine detaillierte Übersicht zu meinen bisherigen "Aktivitäten" (Schule, Ausbildung, Job, ...) eingesandt werden.

Dann hieß es beim Onkel Doktor zum Knieklopfen antraben, Röntgenbilder machen sowie verschiedene Tests absolvieren. Der Doc attestierte mir eine gute Gesundheit und ich wurde auf die Botschaft in Bern zum Interview eingeladen.

Dabei wurde es ernst, doch das ist in Bälde einen eigenen Beitrag wert!

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