US-Wahl 2016 - Donald Trumps Lästereien gegenüber den Clintons

Die amerikanische Präsidentschaftswahl nähert sich mit großen Schritten ihrem Ende entgegen. Am 8. November 2016 wird der neue Präsident der Vereinigten Staaten gewählt. Und diese Präsidentschaftswahl geht wohlmöglich in die Geschichte des Landes ein. Dies liegt nicht nur daran, dass mit der ehemaligen Außenministerin Hillary Clinton zum allersten Mal eine Frau um das wichtigste Amt im Staat kämpft, sondern auch daran, dass es wohl die hitzigsten TV Debatten in der Geschichte der Präsidentschaftswahlen waren.

Schon im Vorwahlkampf ließen Donald Trump und Hillary Clinton keine Gelegenheit aus, die Konkurrenz verbal zu attackieren. Aber wer hätte gedacht, dass sich dieses Ritual auch in den drei TV Debatten der beiden fortsetzten würde. Da gab es ja wahrlich kein Thema was nicht zur Sprache kam. Ob Clintons E-Mail-Affäre, die Beziehung ihres Mannes zu diversen Praktikantinnen während sein Zeit als Präsident, Drogenvorwürfe, Bestechungen usw.. Ebenso legendär waren wohl auch die Äußerungen von Donald Trump gegenüber den weiblichen Wählern. Er ist ja allgemein dafür bekannt, bei bestimmten Themen kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Aber auch Einwanderer, die Gesundheitspolitik und die Steuern kannten vor Trumps Zunge keine Gnade. Aber eine sichtliche Vorliebe hatte er dafür, seine Konkurrentin Hillary Clinton öffentlich zu attackieren.

Nun sind es nur noch wenige Tage bis zur endgültigen Wahl des Präsidenten oder der Präsidentin und Donald Trump wird nicht müde, seine Lästerattacken gegenüber den Clintons weiter zu führen.

Die Clintons und die Korruption

Schuld an dieser neuerlichen Attacke war wieder einmal das recht bekannte Wikileaks Portal, welches neue Enthüllungen im Hause Clinton preisgab. Dort ging es um eine E-Mail von Bill Clintons damaligem Berater Douglas Band aus 2011. Dort stand zu lesen, dass der ehemalige Präsident Zahlungen und teure Geschenke von Spendern der Stiftung erhalten hatte. Dies schloss auch mehrere Millionen Dollar für Reden und Beratertätigkeiten ein. Dies wiederum war natürlich für Donald Trump wieder einmal ein gefundenes Fressen. Er warf den Clintons daraufhin korrupte Machenschaften im Zusammenhang mit ihrer gemeinnützigen Stiftung vor.

Dies ließ natürlich auch das Team um Hillary Clinton nicht lange auf sich sitzen. Die finanziellen Vereinbarungen seien nicht neu und können in der offengelegten Steuererklärung nachgelesen werden.

Man darf gespannt sein, was sich Donald Trump bis zum Wahltag noch alles Einfallen lässt. Immerhin gibt es ja bereits wieder neue Enthüllungen, wonach Clinton die Fragen für eine TV Debatte während des Vorwahlkampfes bereits vorab erhalten hätte. Und selbst dann, wenn Hillary Clinton die Wahl gewinnen sollte, gibt Donald Trump keine Ruhe. Er hat ja bereits angekündigt, im Falle einer Niederlage zu überlegen, ob er dieses Ergebnis überhaupt akzeptiert.

Bleibt zu hoffen, dass Hillary Clinton all die Lästereien von Donald Trump nicht zu ernst nimmt. Immerhin hat sie genug damit zu tun, die Wähler zu mobilisieren, sie bereits bei den Frühwahlen einige Tage vor dem großen Tag zu wählen.

Zurück