Greencard, Steuern, Bankkonto, Telefon – was es braucht zum Start

Einige Wochen nach dem Erhalt meines Visa reiste ich das erste Mal in die USA ein. Bei der Immigration wurde ich von einem Beamten ins Hinterzimmer geführt, Fingerabdrücke abnehmen. Genau, wie im Film mit schwarzer Farbe. Das Prozedere war innert Minuten abgehandelt und ich setzte meinen Fuß auf New Yorker Boden.

Das USA-Reisefieber bricht aus

Dieser Reise folgten in den nächsten Jahren einige weitere, im Schnitt alle paar Monate – wer als Greencard Inhaber länger als 6 Monate außer Landes bleibt, wird bei der nächsten Einreise auf Probleme stoßen. Wer Pech hat, dem wird die Greencard direkt bei der Immigration weggenommen. Die Reisen gingen unter anderem nach Kalifornien, New York Florida (1, 2 oder 3), Colorado, Hawaii und Texas.

Lästig, aber nötig: Steuern

Als Greencard Inhaber ist man auch steuerpflichtig in den USA, was ich verdrängt hatte und dank meiner Steuerberaterin aus Deutschland dann verspätet doch noch hinbiegen konnte. Auch als ich einen Steuerbescheid zur Nachzahlung von sagenhaften 16'000 $ erhielt, wusste sie Rat und konnte das geschickt verhandeln, da ich meine Schuldigkeit in der Schweiz bereits geleistet hatte.

Postadresse und Telefon als Grundlage

Man braucht im Weiteren eine Social Security Number, ähnlich der schweizerischen AHV-Nummer, um überhaupt irgend etwas offiziell anstossen zu können. Da ich diese nicht automatisch erhalten hatte (was eigentlich hätte passieren sollen), ging ich bei der amerikanischen Botschaft in Bern vorbei, welche mir eine solche Nummer zustellte. Damit war es mir auf der nächsten Reise möglich, in den USA ein Postfach bei UPS zu mieten (damit hatte ich eine Adresse in Cape Coral, Florida), und darauf basierend ein Bankkonto einzurichten. Eine amerikanische Telefonnummer gab es als Prepaid Karte im AT&T Shop, resp. kann jetzt auch via Skype von überall her gemietet werden.

Damit waren die Grundsteine gelegt - und doch gab es noch ein paar Hürden zu nehmen bis es ernst wurde.

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