Pittsburgh Penguins

Bestens bezahlte Spieler

Die Pittsburgh Penguins gingen aus der großen Erweiterung der Liga – als die Teilnehmerzahl von sechs auf zwölf aufgestockt wurde – vor der Saison 1967/68 hervor. In den ersten 20 Jahren nach deren Gründung sah es für die Penguins weder sportlich noch finanziell gut aus. Gegen Ende der 1980er Jahre konnte sich das Team rund um den Mittelstürmer (= Center) Mario Lemieux allerdings an der Spitze der NHL etablieren.

Geschichte
Vor der Gründung der Pittsburgh Penguins spielten bereits zwei andere Eishockey-Teams aus Pittsburgh in der NHL: die Pittsburgh Pirates von 1925 bis 1931 und die Pittsburgh Hornets, die sich 1967 auflösten.

Der Anfang in der NHL war schwer, da für die Penguins vorrangig Eishockeyspieler aus den unteren Ligen verpflichtet werden konnten. Die erste Playoff-Teilnahme war die Folge des erfolgreichen Drafts von Talent Michel Brière, der jedoch zwei Jahre später an den Folgen eines Autounfalls verstarb.

Anfang der 1980er Jahre änderten die Penguins ihre Vereinsfarben von Blau-Weiß in Gold-Schwarz, da die Pittsburgh Steelers (American Football) und die Pittsburgh Pirates (Basketball) ebenfalls Gold und Schwarz trugen.

Da die Pittsburgh Penguins 1983 und 1984 den letzten Platz in der Liga belegten, durften sie als erstes Team einen Amateur- und Jugendspieler "draften" und entschieden sich für Supertalent Mario Lemieux. Lemieux ist der beste Spieler in der Geschichte der Penguins, mehrfacher Rekordhalter und seit 1999 Vorstandsvorsitzender und Besitzer der Penguins.

Lemieux‘s erster Schuss seiner NHL-Karriere landete im Tor. 1987, in der besten Saison seiner Karriere, wurde er Mannschaftskapitän. In der Saison 1990/1991 erreichten die Penguins ihren sportlichen Höhepunkt: Im Stanley Cup-Finale gewannen sie gegen die Minnesota North Stars mit 4-2 und holten sich zum ersten Mal die Meisterschaft. Eine Saison später konnten sie den Titel verteidigen.

Auch wenn die Pens das Stanley Cup-Finale in den kommenden Jahren nicht mehr erreichen konnten, zählten sie zu den stärkten Mannschaften der NHL.

Wegen der hohen Gehälter der Spieler geriet der Klub jedoch in eine finanzielle Krise, die im November 1998 zur Insolvenz führte. Mario Lemieux rettete die Pens, indem er den Klub kaufte, und gab Ende Dezember 2000 sein Comeback als Spieler in der NHL.

Um die wirtschaftliche Situation der Penguins zu verbessern wurden u. a. Stars wie Jaromír Jágr und Robert Lang abgegeben. Darunter litt jedoch die sportliche Stärke, so dass die Pens 2002 zum ersten Mal seit zwölf Jahren die Play-offs verpassten.

Zu neuem sportlichen Erfolg gelangten die Penguins erst wieder als sie im Draft als erstes Team auswählen durften und das große Talent Sidney Crosby verpflichteten. Crosby übertraf in seiner Debütsaison mit 102 Punkten Mario Lemieux, der in seinem Rookiejahr 100 Punkte erzielte.

Im Jahr 2006 wurde der Verkauf des Teams bekanntgegeben und Gerüchte kochten auf, dass die Penguins eine neue Spielstätte bekämen. Schließlich konnte der Verkauf der Pens an einen neuen Eigentümer abgewendet werden.

Trotz der Probleme abseits des Sports, spielten die Pens 2006/2007 eine sehr gute Saison. Neuzugang Jewgeni Malkin traf in jedem seiner ersten sechs Spiele und stellte somit einen Rekord aus dem Jahr 1917 ein, der bis zum heutigen Tag unerreicht ist. In der kommenden Saison gewannen die Penguins das erste Mal seit 1998 den Division-Titel und erreichten zu ersten Mal seit der Saison 1991/1992 wieder das Stanley-Cup-Finale, welches sie allerdings gegen die Detroit Red Wings verloren. Ein Jahr darauf sicherten sich die Penguins ihren dritten Stanley-Cup-Sieg gegen die Detroit Red Wings.

Im Juni 2016 besiegten die Penguins die San Jose Sharks im Finale des Stanley Cups und feierten somit ihre vierte Meisterschaft.

Gründung: 1967

Stadion: Consol Energy Center

Standort: Pittsburgh, Pennsylvania

Vereinsfarben: Schwarz, Vegasgold, Weiß

Conference: Eastern Conference

Division: Metropolitan Division

Cheftrainer: Mike Sullivan

Stanley Cups (Meisterschaften): 4

Conferencesiege: 5

Divisionsiege: 8

Play-off-Teilnahmen: 31

Spitzname: Pens

(Stand: 10.04.2017)

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