Donald Trump ist neuer US Präsident

Das Wahljahr 2016 ging wohl als aufregendstes Jahr überhaupt in die amerikanische Geschichte ein. Selten war ein Wahlkampf wie der zwischen Hillary Clinton und Donald Trump so nervenaufreibend und spannend. Und wie sollte es dann auch anders sein, war auch der eigentliche Wahltag des neuen Präsidenten kaum an Spannung zu überbieten. Erst lagen beide Kandidaten noch recht nah beieinander, dies änderte sich jedoch, je mehr Staaten mit ausgezählten Stimmen hinzukamen. Dies führte schließlich am Ende zum Sieg der Republikaner und damit auch zum Sieg von Donald Trump als neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Dies kann die Welt nun von Donald Trump erwarten

Die Amerikaner haben sich dafür entschieden, Donald Trump auf den Stuhl im Oval Office des Weißen Hauses zu setzen. Dieses Ergebnis kam für einige mehr als nur überraschend. Gingen doch selbst viele Umfragen davon aus, dass Hillary Clinton nach über 240 Jahren die erste Präsidentin des Landes werden sollte. Nun kann sich Donald Trump über den Einzug ins Weiße Haus freuen und die Welt wartet nun mit Spannung darauf, welche Maßnahmen Donald Trump während seiner Regierungszeit so alles umsetzen wird.

Eine erste Reaktion auf den neuen Präsidenten gab es bereits wenige Stunden später. Ohne es wirklich zu beabsichtigen, hat Donald Trump bereits weltweit dafür gesorgt, dass an den Börsen ein regelrechtes Chaos entstanden ist. Zahlreiche Kurse fielen ohne ersichtlichen Grund unter ihre Bestmarken. Es wird sicher ein Weilchen dauern, bis sich alles wieder normalisiert hat.

Man darf auch gespannt sein, wie sich Donald Trump nach seinem Amtsantritt der Welt präsentieren wird. Dass er einen rauen Umgangston pflegt und so seine ganz eigene Meinung gegenüber Frauen und andere Staaten hat, hat er ja bereits glorreich während des Wahlkampfes bewiesen. Auch in der Außenpolitik könnte es aufregend werden. Gilt Trump doch als Sympathieträger für den russischen Präsident Vladimir Putin. Und dieser ist ja bekanntlich derzeit damit beschäftigt seine Macht in Syrien ein wenig auszuloten. Darüber hinaus ist Trump auch nicht abgeneigt im Falle eines Falles Nuklearwaffen einzusetzen. Allein dies reicht schon aus, um die internationale Zusammenarbeit vor eine große Herausforderung zu stellen.

Trumps größte Baustelle

Eine der größten Aufgaben, die auf Donald Trump als neue Präsidenten zukommen wird, ist ein in sich geschlossenes Amerika, damit der mächtigste Mann der Welt und damit auch das mächtigste Land der Welt wieder sozial und auch wirtschaftlich Fuß fassen können. Dies ist jedoch sicher nicht einfach, wenn man bedenkt, dass bereits der Wahlkampf tiefe Gräben durch das ganze Land gezogen hat. Und dafür sind sicher auch manche Aussagen von Donald Trump nicht ganz unschuldig daran. Immerhin hat er mit so manchen Äußerungen die Latinos, Schwarzen, Muslime, Juden, und auch viele Frauen extrem verärgert.

Auch mit der Wirtschaft des Landes wird es Trump nicht einfach haben. Er möchte als Präsident ein Amerika erschaffen, wo man einst mit harter Arbeit Erfolg hatte. Nur ist heute auch die Globalisierung längst in den Staaten angekommen. Vieles wird nicht mehr nur durch rein Muskelkraft, sondern vielmehr durch kluge gedankliche Entscheidungen gelenkt.

Demokraten Niederlage ist Zeichen für ein unglaubwürdiges politisches Establishment

Das am Ende Donald Trump und nicht Hillary Clinton ins Weiße Haus einzieht, ist für viele Amerikaner auch ein Zeichen dafür, dass sie die Glaubwürdigkeit der Demokraten verloren haben. Dies lag nicht zuletzt an den zahlreichen Enthüllungen um Hillary Clinton im Zuge der E-Mail-Affäre. Darüber hinaus ist auch ein Großteil der US Bürger mit dem politischen Establishment in Washington uneins. Ihrer Meinung nach würden sich die Abgeordneten kaum für die Belange ihrer Landsleute interessieren. Hier bleibt nun nur zu hoffen, dass es die Republikaner und Donald Trump besser machen.

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