Die Geheimnisse des Weißen Hauses

132 Zimmer, 35 Bäder, Kinosaal, Bowlingbahn und Tennisplatz – all diese Dinge sind den meisten Menschen auch als Inventar des Weißen Hauses bekannt. Der Wohn- und Arbeitssitz des Präsidenten der USA in der berühmten Pennsylvania Avenue in Washington D.C. gehört zu einem der bekanntesten Gebäude der Welt. Es gibt jedoch einige kleine Dinge, die sicher noch nicht jeder über das Weiße Haus wusste.

Das Oval Office

Schaut man einmal hinter die Türen des Weißen Hauses, gehört der westliche Flügel, der auch als West Wing bekannt ist, zu den wichtigsten und zugleich am stärksten gesicherten Räumlichkeiten des Hauses. Hier befindet sich mit dem Oval Office kein geringerer Raum als die Machtzentrale des Präsidenten. Der Raum mit dem fast ovalen Grundriss, der ausschlaggebend für den Namen war und dem mächtigen Schreibtisch wird bei jedem neuen Präsidenten neu eingerichtet. Von der Deko bis hin zu den Vorhängen ist natürlich die amtierende First Lady zuständig, um dem Raum Leben einzuhauchen. Vielen Menschen ist sicher auch der legendäre Schreibtisch schon häufiger auf Bildern oder im TV aufgefallen. Was jedoch kaum jemand weiß, ist, dass sich genau hinter dem Chefsessel eine unsichtbare Falltür befindet, durch die der Präsident bei einer Bedrohung so schnell wie möglich in den sicheren Keller gelangt. Darüber hinaus befinden sich im gesamten Raum zahlreiche Bildschirme, auf denen der Präsident den Einsatz unterschiedlichster Sicherheitsleute in aller Welt planen kann.

Die Sicherheit

Eines hat jedoch noch weitaus mehr Priorität als nur die Arbeit im Oval Office. Egal wo sich der Präsident im Weißen Haus auffällt, seine Sicherheit steht stets an erster Stelle. So gibt es überall schusssichere Glasscheiben und Alarmknöpfe, die man auf den ersten Blick nicht gleich erkennen kann. Darüber hinaus steht ein vierzigköpfiges Sicherheitsteam drinnen wie draußen Tag und Nacht zur Verfügung. Sicher hat sich so mancher Amerikaner, der in unmittelbarer Umgebung zum Weißen Haus wohnt über so manches Rascheln oder Geräusch auf dem Dach gewundert. Hier haben jedoch auch die Sicherheitsleute ihre Hände im Spiel. Auf allen gegenüberliegenden Dächern gibt es Sicherheitskräfte, die im Notfall auch von dort schießen können. Darüber hinaus müssen auch alle Besucher, die an Führungen durch das Weiße Haus teilnehmen, vorab eine umfangreiche Sicherheitsüberprüfung über sich ergehen lassen.

Der Sicherheitsbunker

Nach aufwändigen Sanierungen gibt es seit 2012 auch einen Sicherheitsbunker im Weißen Haus. Der Sicherheitsraum hat eine enorme Größe und ragt sieben Etagen tief in die Erde. Sollte es einmal einen Angriff mit Atomwaffen geben, kann hier das gesamte Personal und die Präsidentenfamilie Schutz suchen.

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