Die Botschaft sagt klar: Das weiße Haus liegt falsch

Thanksgiving steht vor der Türe. Das Erntedankfest gehört in den USA zu den wichtigsten Fixpunkten in der Agenda, um sich mit der Familie zu treffen. Dabei wird querbeet über den Kontinent geflogen, die Straßen verstopft und hemmungslos geschlemmt.

Auch ich werde die Zeit mit der Familie meiner Freundin verbringen. Diese wohnen in der Nähe von Washington DC, nach amerikanischen Verhältnissen ein bisschen weiter als ein Katzensprung von New York entfernt. Wir werden das GPS satteln, unsere Kutsche in Bewegung setzen und 10 Tage lang das weiße Haus und Umgebung unsicher machen.

Wobei, das mit dem weißen Haus wird wohl nichts. Schuld daran ist die Schweizer Botschaft. Oder vielleicht auch die Amerikaner. So genau kann ich das nicht eruieren, fast wie bei politischen Ränkelspielen wird der Schwarze Peter herumgeschoben.

Auf der Webseite des weißen Haus heißt es, dass man sich einen Monat im Voraus bei der eigenen Botschaft melden soll, um ein Ticket zu beantragen. Gesagt, getan. Nach einer Woche ohne Reaktion frage ich nach. Die Botschaft meldet sich ruckzuck in schönster Beamten-Manier: Dafür sei man nicht zuständig.

Stattdessen verweist sie auf die Internetseite des „White House“, auf welcher immer noch steht, sich mit der Botschaft in Verbindung zu setzen. Auf meine Intervention hin ist die Antwort eindeutig: Das weiße Haus liegt falsch, musst Du selber schauen…

Zurück