Baton Rouge

Die im Südosten von Louisiana gelegene Stadt Baton Rouge ist die Hauptstadt des Bundesstaates und hat 230.000 Einwohner. Damit rangiert sie auf Platz zwei der größten Städte des Bundesstaates. Heute ist die Stadt am Ufer des Mississippi vor allem als bedeutendes Zentrum für die petrochemische Industrie und auch als bedeutende Hafenstadt bekannt. Darüber hinaus ist Baton Rouge auch für seine zahlreichen Colleges und Universitäten bekannt.

Die Geschichte von Baton Rouge

Zur ersten Erkundung des heutigen Gebietes rund um Baton Rouge kam es im Jahre 1699 durch eine Französische Forschungsgruppe, welche das Land kurze Zeit später besiedelte. Durch den Vertrag von Paris wurden die Besitzansprüche im Jahr 1763 neu geregelt und die Region ging an die Engländer. Diese benannten die Siedlung in New Richmond um.

Zwanzig Jahre später kam es auf Grund des Unabhängigkeitskrieges erneut zu Besitzänderungen und New Richmond ging an die Spanier. 1810 wurde die Siedlung nach einem Aufstand der Bewohner durch eine Proklamation in die unabhängige Republik Westflorida umgewandelt. Im Jahr 1817 wurde die Region um Louisiana annektiert.

Dies führte 1849 dazu, dass Baton Rouge die Hauptstadt von Louisiana wurde. Im amerikanischen Bürgerkrieg wurde Baton Rouge im Jahr 1862 kampflos an die Nordstaaten übergeben. Nach Kriegsende wurde zunächst New Orleans die neue Hauptstadt von Louisiana, bis dieser Titel im Jahre 1882 wieder an Baton Rouge zurückging.

In den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts erlebte die Stadt einen wahren Aufschwung in der Petrochemie, welchem in den neunziger Jahren ein Bauboom folgte.

Die Sehenswürdigkeiten von Baton Rouge

Wer nach Baton Rouge kommt, der sollte unbedingt die Louisiana State University, das USS Kidd Museum, das Louisiana State Capitol, das LSU Bural Life Museum, das Magnolia Mound Planetarium, das Shaw Center for the Arts, das Tiger Stadium und den Baton Rouge Zoo besuchen

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