Chicago White Sox

Ehemaliger US-Präsident Obama ist Fan #1

US-Präsident Barack Obama ist bekennender Fan. Grund genug dieses Spitzenbaseball-Team vorzustellen.

Geschichte
Die Chicago White Sox waren bei ihrer Gründung im Jahr 1894 ein Amateurteam und spielten in Sioux City, Iowa.
Zunächst hieß das Basketballteam aus Süd-Chicago "Chicago White Stockings", was für das englische Wort für Socken steht. Die Medien änderten den Namen jedoch bald in die Kurzform "Sox" ab.

Mit Charles Comiskey, Inhaber der Sox, siedelte das Team zunächst nach St. Paul, Minnesota und im Jahr 1900 im Zuge der Gründung der American League (AL) in den Südteil von Chicago um.
Von Beginn an gab es eine große Rivalität mit den ortsansässigen Chicago Cubs, nicht zuletzt da einige Spieler von den Cubs zu den Sox wechselten.

1906 standen sich der Ortsrivale Chicago Cubs und die Chicago White Sox in der World Series, den Finals der Major League Baseball (MLB), gegenüber. Die Cubs gingen zwar als Favorit in diese World Series, dennoch konnten die Sox die Meisterschaft für sich entscheiden.

Diesen Erfolg konnte das Team 11 Jahre später im neuen, nach dem Besitzer Comiskey Park genannten Stadion, wiederholen. Ausnahmespieler wie Second Baseman Eddie Collins, Catcher Ray Schalk und „Shoeless“ Joe Jackson waren maßgeblich für Gewinn der Meisterschaft verantwortlich.

1919, nur zwei Jahre später überschattete ein Riesenskandal die Historie der Sox. Die Chicago White Sox verloren die World Series 1919 absichtlich gegen die Cincinnati Reds. Die acht beteiligten Spieler wurden daraufhin lebenslang vom professionellen Baseball gesperrt und die Mannschaft von damals wurde im Nachhinein als die "Black Sox" bezeichnet.

Da aufgrund dieser Sperre viele gute Spieler fehlten, waren die Sox in der Liga für einige Jahre chancenlos. Erst in den 1950er Jahren ging es wieder richtig bergauf: aggressive Base-Runnings und der Eigentümerwechsel von der Familie Comiskey auf Bill Veeck brachten neuen Schwung und katapultierten die Sox zurück in die Erfolgsspur. Die Sox brachen Zuschauerrekorde und konnten das Finale der Major League Baseball erreichen.

In den 1980er Jahren, nachdem der Besitzer der White Sox, Jerry Reinsdorf, mehrfach drohte, das Team in eine andere Stadt zu verlegen, gab die Stadt Geld, um ein neues Stadion bauen. Das U.S. Cellular Field war fortan die neue Heimstätte der White Sox und ersetzte den "Old" Comiskey Park, der nach einem Spiel gegen die Detroit Tigers von den Fans gestürmt und auseinandergenommen wurde.

Im Jahre 2005, nach 88 Jahren ohne Sieg in den World Series, holten sich die Sox ihren dritten und bis dato letzten Meisterschaftstitel.

Im Jahr 2008 ging das Spiel um den Sieg in der American League Central als "The Blackout Game" in die Geschichte ein. Die Chicago White Sox baten ihre Fans ganz in schwarz gekleidet zum Tie-Breaker Spiel zu kommen und nahezu alle Fans beteiligten sich an der Aktion. Das Spiel konnten die Sox dank eines Homeruns von Jim Thome im siebten Inning hauchdünn 1-0 für sich entscheiden.

Am 23. Juli 2009 schaffte Pitcher Mark Buehrle den zweiten No-Hitter, also ein Perfect Game, seiner White Sox Karriere. President Barack Obama gratulierte ihm nach dem Spiel während einer Pressekonferenz dazu.

Gründung: 1894

Stadion: U.S. Cellular Field

Standort: Chicago, Illinois

Vereinsfarben: Schwarz, Silber, Weiß

Liga: American League

Division: Central Division

Meisterschaften (World Series): 3

Ligatitel: 6

Divisiontitel: 5

Abkürzung: CWS

Frühere Namen:

  • (Chicago) White Stockings (1900–1903)
  • St. Paul Saints (1894–1899)
  • Sioux City Cornhuskers (1894)

Spitznamen:

  • The Sox
  • The ChiSox
  • The South Siders
  • The Pale Hose
  • The Good Guys
  • The South Side Hitmen

(Stand: 10.04.2017)

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